Ist eine Arbeitgeberermittlung sinnvoll, wenn man vollstrecken möchte?

Es ist gerade bei Vorliegen eines Vollstreckungstitels günstig, den Arbeitgeber eines Schuldners zu kennen, wenn man nicht nur auf den Gerichtsvollzieher angewiesen sein will, der in der Wohnung des Schuldners wieder mal vergeblich nach verwertbaren Gegenständen sucht. Denn wie oft passiert es, dass dort angeblich nichts wertvolles dem Schuldner gehört.
Anders ist es, wenn man eine Pfändung des Arbeitslohns bzw. des Gehaltes vornehmen lassen kann. Das ist auch meist erfolgreicher als immer wieder ein bereits leeres Konto pfänden zu wollen. Allerdings muss dabei beachtet werden, dass es Pfändungsfreigrenzen gibt. Gem. § 850c ZPO gibt es einen zunächst unpfändbaren Grundbetrag von derzeit 1029,99 Euro bei einer monatlicher Gehalts- bzw. Lohnzahlung. Wenn das Nettogehalt höher ausfällt, dann kann man den “Überstand” pfänden. Bei laufenden Unterhaltspflichten, z.B. für Kinder oder Ehegatten, erhöht sich der unpfändbare Gehaltsanteil.
Eine Pfändung des Kontos eines Hart4-Empfängers ist sinnlos, aber weiß man, ob die Angaben des Schuldner auch stimmen? Hier sollte man sich Klarheit verschaffen. Wenn der Schuldner Hartz4-Empfänger ist, dann weiß man, dass man die Pfändungen wohl auf bessere Zeiten verschieben muss, bekommt er Lohnzahlungen, dann sollte man die Pfändung des Arbeitslohns versuchen.
Hier können Sie eine Arbeitgeberermittlung bzw. Leistungsträgerermittlung (beim Hartz4) in Auftrag geben bzw. sich vorher ein unverbindliches Angebot machen lassen.

Arbeitgeber ermitteln

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